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Von der Kreidetafel zum virtuellen Labor: Die Reise einer Professorin für Anatomie- und Physiologie beim Umgang mit Technologie.

Akademische Bildung
Lehre mit Labster
Anatomie und Physiologie

Lehrkräfte haben schon lange bevor es Anwendungen wie Labster gab, kreative Unterrichtsmethoden entwickelt. In der Naturwissenschaft machen Schüler:innen praktische Erfahrungen in traditionellen Nasslaboren, die für den Lernerfolg unerlässlich sind. Prof. Margaret Brady, Assistenzprofessorin am North Dakota State College of Science, hat einen Weg gefunden, ihren Lehrmethoden treu zu bleiben und gleichzeitig virtuelle Labore in ihren Lehrplan zu integrieren. 

Prof. Brady bezeichnet sich selbst als technologiekritisch. Abgesehen von einigen Unterbrechungen, unterrichtet sie seit 30 Jahren Anatomie und Physiologie.

Ihr Institut begann während der Pandemie mit der Nutzung von Labster und es fiel ihr zunächst schwer daran zu glauben, dass es für sie und ihre Schüler:innen von praktischem Nutzen sein kann. Mittlerweile betrachtet sie sich selbst als "intensive Labster-Nutzerin" und verwendet die virtuellen Labore, um ihre Schüler:innen auf Nasslabore vorzubereiten.

Wir haben Professor Brady einige Fragen zu ihren Erfahrungen mit unseren virtuellen Laboren gestellt. 

Was können Sie uns über Ihrer Lernmethodik sagen?

“Ich bin extrem altmodisch und habe mich lediglich von Kreide und Kreidetafeln hin zu Expo-Markern auf einem Whiteboard entwickelt. Ich schreibe Dinge an die Tafel und erwarte von meinen Schülern:innen, dass sie mitschreiben. PowerPoint-Präsentationen verwende ich so gut wie gar nicht. 

Ich bin wahrscheinlich der größte Technikverweigerer, den es gibt. Ich halte mich selber für die Person von der man am wenigsten erwarten würde, dass sie sich für Labster begeistern kann, aber es ist schlichtweg ein geniales Hilfsmittel, was für erstaunliche Resultate in meinem Unterricht verantwortlich ist.”

Welche Erfahrungen haben Sie mit Labster gemacht?

“Ursprünglich habe ich Labster für Mikrobiologie aufgrund der COVID-Situation verwendet. Ein Professor der NDSU hatte es mir empfohlen. Ich hatte im Prinzip nichts anderes zutun und musste mich ohnehin mit neuem virtuellen Gedöns meiner Bildungseinrichtung auseinandersetzen.

Die Sims von Labster haben mir also gut gefallen und hier und da haben sie in meinen Lehrplan gepasst. Mir gefielen die Storys und die einzelnen anschaulichen Details. Ich mochte die Tatsache, dass Labster meine Schüler:innen fesselte und sich mit einem spezifischen Thema oder Projekt auseinandersetzt. Mir gefiel außerdem, dass es mühsam und realitätsgetreu ist. Man setzt die Pipettenspitze auf, entsorgt sie und geht den langwierigen Prozess der einzelnen Schritte durch, als wäre es ein echtes Labor.”

Wie haben ihre Schüler:innen darauf reagiert?

Besonders wichtig war für mich, dass ich sehen konnte, wie der Lernerfolg tatsächlich stattfand. Das schönste Beispiel dafür ist die Blutgruppenbestimmung. Seit etwa 30 Jahren unterrichte ich Blutgruppenbestimmung. Ich erkläre es in der Vorlesung, sie verstehen es. Sobald wir uns im Labor befinden, sind sie ratlos…

Nachdem ich Labster kennengelernt hatte und die Schüler:innen Labster als Vorbereitung auf das Labor nutzen, konnte ich im praktischen Nasslabor wesentliche Erfolge verzeichnen. Sie haben das Nasslabor innerhalb von 30 Minuten ohne Fragen absolviert und anschließend die Prüfung mit Bravour bestanden.

Von da an habe ich angefangen zu verstehen, dass obwohl die Erfahrungen virtuell gemacht werden, der Lernprozess findet effektiv statt und zu meiner Überraschung, als eine Art “Klick”-Effekt des Gehirns.“

Weshalb haben Sie sich für Labster als Tool Ihrer Wahl entschieden?

“Letztes Jahr zahlte das Universitätssystem von North Dakota den unbegrenzten Zugang zu Labster für alle 11 Einrichtungen. Die Professoren all dieser Einrichtungen bewerteten Labster im Vergleich zu drei anderen virtuellen Laborsimulationstools und entschieden sich einstimmig für Labster."

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