Genetikunterricht mit Labster am Gymnasium Fabritianum

Um den Schülern zu helfen, anspruchsvolle Themen wie Genetik zu verstehen, begann Tamara Ehrhardt mit virtuellen Laboren.

Überblick

Tamara Ehrhardt – Lehrerin für Englisch und Biologie am Gymnasium Fabritianum in Krefeld.  

Digitalisierung des Lernens

Als Biologielehrerin für die Oberstufe am Gymnasium Fabritianum unterrichtet Tamara Ehrhardt Genetik, alles von Proteinbiosynthese über Molekülchemie, Mutationen, PCR, Gelelektrophorese und Vererbung. Und sie weiß, dass all diese Konzepte für die Schüler*innen eine Herausforderung darstellen. Um den Schüler*innen zu helfen, diese besser zu verstehen, wandte sie sich 2019 an Labster.

Frau Ehrhardt und ihre Kollegen waren davon überzeugt, dass digitales Lernen auch vor der Covid-19-Pandemie immer wichtiger geworden ist, da die Schüler*innen in ihrem Alltag an Technologie gewöhnt sind. “Wir dachten, dass wir mit Labster diesen digitalen Lebensstil an die Schüler*innen weitergeben können [...], denn die Schüler*innen nutzen soziale Medien und manchmal auch iPads im Unterricht. Covid-19 hat das gesamte digitale Leben positiv beeinflusst und die technischen Bedingungen an den Schulen in Deutschland verbessert”, erklärt Frau Ehrhardt

"Labster hat uns beim Genetikunterricht sehr geholfen. Es ist das erste Thema, das die Schüler lernen. Und normalerweise ist es am Anfang schwierig, die Schüler zu motivieren, weil der Inhalt wirklich schwer ist. Es ist eine Menge zu lernen, viel Jargon und Fachbegriffe. Aber mit Labster war der Einstieg für die Schüler viel einfacher.”

Tamara Ehrhadt

Biologie Lehrer

Didaktisches Storytelling und Gamification

Labster-Simulationen beinhalten didaktisches Storytelling, das bei der Motivation der Schüler*innen und beim Erlernen schwieriger wissenschaftlicher Konzepte hilft. Auch die Lehrer werden unterstützt, die Schüler*innen besser einzubinden. “Die Schüler*innen finden die Simulationen sehr motivierend, weil bei Labster der Kontext bereits gegeben ist, dies ist vorteilhaft, weil das für uns als Lehrer manchmal schwierig sein kann. Wenn man zum Beispiel Proteinsynthese behandelt, ist es schwer, einen guten Kontext dafür zu finden, aber Labster bietet diesen direkt an. Für die PCR-Technik gibt es eine Mordgeschichte als Kontext. Es ist also alles eingebunden. Außerdem ist es didaktisch, was wirklich großartig ist”, kommentiert dies Frau Ehrhardt. Der Gamification-Aspekt trägt zur Lernerfahrung bei, und Tamara erklärte: “Ich denke, [Schüler*innen] spielen die Simulationen gern, weil es eher wie ein Computerspiel ist und das Lernen automatisch geschieht, ohne es zu wissen.”

Ein authentisches Erlebnis

Frau Ehrhardt weist darauf hin, dass die Labster-Simulationen ein sehr authentisches Erlebnis bieten. Jedes Detail ist direkt aus der realen Welt übernommen, wie zum Beispiel die Markennamen, die verwendeten Produkte und die angewandten Prozesse. “Soweit ich weiß, ist Labster die einzige Simulation, die derart realistisch und authentisch ist. Das haben wir an den Produkten gesehen, die innerhalb der Simulation verwendet wurden. Alle Marken, die in den Simulationen gezeigt werden, existieren im wahren Leben. [...] Bei jedem Schritt, den man macht, muss man immer das Röhrchen wechseln und so weiter. Wir fanden dies wirklich authentisch, und ich denke, diese Authentizität war einer der Hauptgründe für uns, Labster zu nutzen”, so Ehrhardt.

Indem sie Menschen sehen, die im Labor oder im wissenschaftlichen Bereich arbeiten, während sie Labster-Simulationen spielen, haben die Schüler*innen, vor allem in der Oberstufe, “vielleicht auch die Chance, darüber nachzudenken, was sie in der Zukunft machen wollen”, erklärt Frau Ehrhardt.

Langfristiges Wissen und Wissensorganisation

Tamara war mit den Lernergebnissen zufrieden. “Ich hatte das Gefühl, dass Labster einen erheblichen Einfluss auf das Wissen der Schüler*innen und die Art und Weise hatte, wie sie die gesamten Prozesse organisierten und diese verinnerlichten”, ergänzt sie. Tamara Ehrhardt glaubt, dass das Wissen, das sich die Schüler*innen angeeignet haben, sehr nachhaltig ist, vor allem weil das Lernen in der Praxis stattfindet. “Ich habe das Gefühl, dass die Schüler*innen es verinnerlicht haben. [...] Weil man die Dinge sieht, wenn man die Simulationen macht, und wir wissen, dass man sich mit praktischem Lernen die Dinge einfach besser merkt und das Lernen viel einfacher und auch viel effektiver wird”, erklärt Ehrhardt.

Darüber hinaus ermöglicht Labster in Biologiesimulationen den Wechsel zwischen verschiedenen Molekularebenen. Diese Art, Wissenschaft zu visualisieren, hilft den Schüler*innen, die Strukturen besser zu verstehen und ihr neu erworbenes Wissen zu organisieren. “Der Wechsel zwischen den verschiedenen Organisationsebenen der Biologie ist wichtig, denn manchmal befindet man sich in der Zelle, manchmal außerhalb der Zelle, dann am Organ. Und dann macht man etwas mit dem ganzen Körper. Ich glaube, dass die Schüler*innen die Zellebene wirklich gut verstanden haben, weil man in Labster in die Dinge hinein- und dann wieder herauszoomen kann. Ich denke, dadurch können sich die Schüler*innen [die wissenschaftlichen Konzepte] sehr gut vorstellen”, bestätigt Tamara Erhardt.

a man sitting in front of a computer monitor
Binden Sie Schüler ein
Demo anfordern

Entdecken Sie Labster

Erfahren Sie, wie die immersive digitale Lernplattform von Labster den Erfolg der Schüler steigert.

Demo anfordern