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Hochschule für angewandte Wissenschaften München

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Überblick

Verbessertes Lehren und Lernen mit Labster an der Hochschule für angewandte Wissenschaften München Die Hochschule für angewandte Wissenschaften München ist die zweitgrößte in Deutschland, mit 18.000 Studierenden, 40 Fakultäten und 85 Bachelor- und Masterstudiengängen. Prof. Dr. Karlheinz Trebesius ist Studiengangsleiter für den Studiengang Bioengineering im Fachbereich Angewandte Naturwissenschaften und Mechatronik und für die Vertiefungsrichtung Bio- und Umwelttechnik auf Bachelor-Niveau im Studiengang Ingenieurwissenschaften und Management im entsprechenden Fachbereich. Außerdem lehrt er Chemie, Molekularbiologie, Gentechnik und Zellbiologie. Zusätzlich leitet er Laborpraktika für Biotechnologie und Zell- und Mikrobiologie.

Dr. Karlheinz Trebesius
Studiengangsleiter

"Mit Labster kann man Experimente durchführen, die im Labor nicht möglich sind, weil man nicht über die entsprechende Ausrüstung verfügt. Es gibt also ein viel breiteres Spektrum an Dingen, die man tun kann. Man kann aus dem gesamten Programm wählen und die Studierenden können praktische Erfahrungen mit Methoden sammeln, die man ihnen im eigenen Labor nicht anbieten kann."

Der Beginn mit Labster

Dr. Karlheinz Trebesius lernte Labster durch einen Kollegen kennen, der den Studiengang Bioverfahrenstechnik unterrichtet, in dem Labster ein freiwilliges Instrument für die Studierenden ist. Als jedoch die Covid-19-Pandemie eskalierte, wurden alle Universitäten in Deutschland geschlossen und der Präsenzunterricht auf Distanzunterricht umgestellt. Für die praktischen Kurse musste also dringend eine Lösung gefunden werden. "Labster hat uns in der Covid-19-Situation gerettet. Es ist nicht gleichzusetzen mit praktischem Training, aber es ist ziemlich nah dran. Und ich denke, es war das Beste, was wir unseren Studierenden in diesem Moment bieten konnten“, so Dr. Trebesius. Den Studierenden zu ermöglichen, ihr praktisches Studium von zu Hause aus fortzusetzen, war für die pädagogischen Fachkräfte eine enorme Herausforderung," und die Lösung wurde von Labster perfekt umgesetzt. Deshalb sind wir sehr froh, dass wir Labster haben, denn so können wir unseren Studierenden ein adäquates Ausbildungssystem bieten, in dem sie praktische Erfahrungen sammeln können, ohne ins Labor gehen zu müssen“, erklärt Dr. Trebesius.

Spannende und realitätsnahe Szenarien

Laut Dr. Karlheinz Trebesius schätzen die Studierenden an den Labster-Simulationen, dass sie der realen Laborarbeit sehr nahekommen. "Ich glaube nicht, dass es derzeit ein anderes System gibt, das dies leistet“, sagt Dr. Trebesius. "Wir verwenden Wissenschaftsvideos auch in Situationen, in denen wir keine praktische Arbeit anbieten können. Dennoch sind sie nicht mit den Simulationen in Labster vergleichbar, in denen die Studierenden das Experiment Schritt für Schritt durchgehen“, fügt er hinzu. Die Studierenden lernen so auch die realen Probleme eines Labors kennen. "Es ist viel näher an der Situation eines echten Praktikums als alle anderen Systeme, die wir kennen“, so Dr. Trebesius.

Labster war wirklich sehr einfach zu bedienen, und es gab nur sehr wenige Probleme, die von den Studierenden gemeldet wurden. Ein weiterer positiver Aspekt ist, dass Labster über einen technischen Support verfügt, zu dem auch die Studierenden Zugang haben. Selbst wenn sie Probleme haben, gibt es immer jemanden, der ihnen hilft.

Dr. Karlheinz Trebesius

Labster als Ergänzung und als Ansatz zum kombinierten Lernen

Auch wenn Dr. Karlheinz Trebesius Labster während der Covid-19-Pandemie als direkten Laborersatz nutzte, können virtuelle Laborsimulationen auch als Ergänzung dienen. „Labster kann die praktische Erfahrung nicht vollständig ersetzen. Es ist eine schöne Ergänzung, es ist etwas, das man der praktischen Erfahrung hinzufügen kann, aber es ist nicht sinnvoll, diese zu ersetzen“, erklärt Dr. Trebesius.

Beim kombinierten Lernen werden Online-Tools mit klassischem Unterricht kombiniert. Die Studierenden können ihr theoretisches Wissen vertiefen, indem sie nach einer theoretischen Präsentation eine Simulation spielen. „Labster kann als Unterrichtshilfe sehr nützlich sein. Nachdem sie die theoretischen Hintergründe einiger Methoden und verschiedener Bereiche kennengelernt haben, können die Studierenden Labster-Simulationen spielen und so ein viel tieferes Verständnis der wissenschaftlichen Konzepte erlangen“, erklärt Dr. Trebesius. Auch von den Studierenden erhält dieser Ansatz viel positives Feedback. In der Evaluationsumfrage „frage ich die Studierenden, ob sie Labster für eine sinnvolle Ergänzung des Praktikums halten. Fast 90 % der Studierenden stimmen zu und schätzen den Einsatz von Labster“, so Dr. Trebesius.

Diese Lehrmethode kann zudem die Zeit im Nasslabor verkürzen und somit mehr Zeit für andere Projekte, wie z. B. Forschung, schaffen. „Zukünftig wird man die Anzahl des praktischen Unterrichts im Labor reduzieren können, was einem die Möglichkeit gibt, während dieser Zeit andere Dinge zu tun. Vielleicht gibt es dann mehr Platz für Forschungsstudierende, die ihre Bachelorarbeit schreiben, oder die Labore können für andere Aufgaben als die Lehre genutzt werden“, erklärt Dr. Karlheinz Trebesius.

Eine authentische Lehr- und Lernerfahrung

Dr. Karlheinz Trebesius sagt, dass er als Ausbilder Labster sehr nützlich finde und es Spaß mache, zu spielen. „Der Inhalt ist wissenschaftlich fundiert, realistisch und anschaulich. So können die Studierenden verschiedene Lerneinheiten sehr leicht verstehen. Es ist ein ziemlich gutes System für den Unterricht und ein schönes zusätzliches Werkzeug, das sehr hilfreich bei der Vermittlung von Informationen an die Studierenden ist”, erklärt er.

In Bezug auf den Distanzunterricht während der Pandemie ist Dr. Trebesius der Ansicht, dass die Einbeziehung von Online-Tools die Lernergebnisse in Zukunft verbessern werde. „Ich spreche auch für meine Kolleginnen und Kollegen. Ich denke, wir werden diese digitalen Möglichkeiten stärker nutzen als bisher. Die Einführung von Online-Tools war eine Menge Arbeit, aber ich denke, sie wird unseren Unterricht verbessern“, so Dr. Karlheinz Trebesius.

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